liebe und existenzialismus am arbeitsplatz
Vier Künstler der Ateliergemeinschaft Studio Weichselplatz zeigen ab dem 6. Dezember in der letzten Ausstellung des Jahres der Galerie elm75 (Weserstr. 164) unter dem Motto "Liebe und Existenzialismus am Arbeitsplatz" eine Auswahl aktueller Arbeiten. Das Studio Weichselplatz dient jüngeren Künstlern, die in verschiedenen Gattungen arbeiten, als gemeinsamer Kommunikations- und Kreativraum.
Anna Rosa Stohldreier demonstriert, wie die Fertigkeiten einer Kommunikationsdesignerin auch in der freien Kunst zur Anwendung gebracht werden können. Der feine Strich der Grafikerin kommt in ihrer Serie von Arbeiten auf Papier zur Geltung. Nach dem ersten Eindruck lohnt sich unbedingt der zweite Blick.
Die Idee der Schauvitrine nimmt Mark Felix Pestemer auf. Seine Drucke in Kleinstauflage werden in schwarzen Leuchtkästen präsentiert - angemessen für die morbiden, erschreckenden Motive, die der Religion ihre Hoffnungsbotschaft nehmen.
Frei von Gebrauchswert sind die Objekte Florian Leonhard Japps. Japp frönt mit ihnen der Lust an Farbe und sperrigen Formen ebenso wie der Leidenschaft für Akkuratesse. Die Arbeiten wirken auf sich selbst reduziert und fordern zur Frage nach dem Wohin und Woher auf.
Der schwedische Katharina-Sieverding-Meisterschüler Per Jörgen Erkius komplettiert das Quartett. Er schätzt raumgreifendes Arbeiten und schafft mit seinen Installationen fremde Situationen. Ephemere Skulpturen, Ton- und Bildräume werden erst durch den Betrachter ein vollständiges Ganzes.
| zurück |Ausstellung vom 06.12.2008 bis 03.01.2009
